Photoservice-Team – Art Basel


Jeden Sommer steht Basel während rund 4 Tagen im Zeichen der Kunst.

Die Art Basel bietet Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts und gilt unangefochten als wichtigste Weltmesse des internationalen Kunstmarktes. Über 280 sorgfältig ausgewählte Aussteller der weltweit bedeutendsten Galerien aus 33 Ländern machen die Messe zum wichtigsten Museum auf Zeit. Aus aller Welt treffen sich in diesen Tagen Kunstsammler, Künstler und viel Prominenz aus der Kulturszene in Basel. Die Kunstmesse findet bereits seit dem Jahr 1970 statt. Mittlerweile notiert sie stolze 37‘000 Besucher.

Nebst den Foto-Dokumentationen für die Messeleitung werden einzelne Kunstwerke für  die Galeristen fotografiert.

Das Photoservice-Team: Andreas Zimmermann, Dirk Wetzel und Peter Hauck ist während der Ausstellung darum besorgt, diese wertvollen Kunstgegenstände für Galeristen und das Archiv ins richtige Licht zu rücken. Seit rund drei Jahren setzt das Fotografentrio auf EIZO-ColorEdge-Monitore. Farbechte Bilder dieser fototechnisch zum Teil sehr anspruchsvollen Kunstgegenstände sind ein Muss – für Galeristen sowie für das Archiv.

Wir haben die drei Bildermacher etwas unter die Lupe genommen und zur Person und zur Arbeit ausgefragt.

Andreas Zimmermann

www.andreaszimmermann.ch


Andreas Zimmermann, wie stellt sich das Photoservice-Team Art Basel zusammen und seit wann sind Sie tätig?

Das Photoservice-Team setzt sich aus den Fotografen Peter Hauck, Andreas Zimmermann und Dirk Wetzel zusammen. Um die Koordination der Aufträge und die Kommunikation kümmert sich Sandra Amport. In diesem Team arbeiten wir nun schon seit dem Jahr 2013 für die Art Basel.


Warum sind Sie Fotograf geworden?

Für mich war schon seit jungen Jahren klar, dass ich mich beruflich gerne im kreativ-gestalterischen Bereich bewegen würde. Die Fotografie begann mich besonders in der Grundausbildung der Gestaltungsschule Luzern zu faszinieren.


Was inspiriert Sie?

Meistens der Moment und das Unvorhersehbare.

Auf welche Auszeichnungen sind Sie ganz besonders stolz?

Ich gehörte zu den Nominierten in der Rubrik „Werbung“ des Swiss Photo Awards 2010.


Nennen Sie uns eine Sache, die Ihnen sehr geholfen hätte, hätten Sie davon schon am Anfang Ihrer Karriere gewusst?

Schwierige Frage – im Gegenteil, es war gut gewisse Dinge, die die Selbständigkeit mit sich bringt, nicht bereits zu kennen.


Inwieweit ist Color Management wichtig für Ihre Arbeit?

Das Color Management ist für meine Arbeit und meinen digitalen Workflow sehr wichtig. Besonders wichtig ist es bei allen Aufträgen während der Art Basel, da ein höchstes Mass an Professionalität und Farb- wie auch Kontrastverbindlichkeit erwartet wird.


Warum haben Sie sich für einen EIZO Monitor entschieden?

EIZO ist in diesem Bereich für mich das Mass aller Dinge. Für mich als Profi ist die RAW-Bildkonvertierung neben der Aufnahme von grosser Wichtigkeit. Der EIZO Monitor bildet sozusagen die Brücke zwischen dem „latenten“ RAW-File und dem digital-sichtbaren End-Bild.


Was mögen Sie am EIZO Monitor besonders? Inwiefern ist er wichtig für Ihre Arbeit?

Auf die hardwarekalibrierbaren Monitore möchte ich nicht mehr verzichten müssen. Die Farbverbindlichkeit, die grosse Farbraumabdeckung und die stabile Bildhelligkeit zeichnen die Monitore unter anderem weiter aus.


Peter Hauck, warum sind Sie Fotograf geworden?

Eigentlich wollte ich Kameramann werden, musste aber dafür erst den Fotografenberuf erlernen. Den Kameramann erlerne ich zurzeit autodidaktisch.


Auf welchem Gebiet arbeiten Sie und warum?

Ich bin viel in der Event-Fotografie tätig, arbeite gerne mit Menschen. Das nächste Highlight ist das Tennis-Turnier Swiss Indoors. Dort fotografiere ich für den Veranstalter. Reportage und Architekturfotografie gehören auch dazu.

In letzter Zeit haben sich auch Zeitrafferfilme zu meinem Aufgabengebiet dazugesellt.


Benötigt man für diese Art von Fotografie ein spezielles Equipment?

Ich bin mit Nikon ausgerüstet und damit gut aufgestellt.

Welches Ihrer Werke ist Ihr Favorit und wieso?

Die Studioarbeit über eine kleine Sammlung antiker Tier-Miniaturen. Ich musste das Set und die Einstellungen erst erarbeiten und alles austesten.


Gibt es erwähnenswerte Höhepunkte / Herausforderungen in Ihrer Karriere?

Die 6 wöchige Assistenz-Zeit bei einer Produktion in Kairo für einen Ausstellungskatalog über die Schätze von Tutanchamun, die dann in Basel ausgestellt wurden.


Inwieweit ist Color Management wichtig für Ihre Arbeit?

Die genaue Darstellung des Bildes. Ich arbeite schon mehrere Jahre damit und besitze insgesamt 3 EIZO Monitore.


Was ist Ihr Motto?

Um klar zu sehen reicht oft ein Wechsel der Blickrichtung.


Welchen Rat würden Sie einem Fotografen geben, der am Anfang seiner Laufbahn steht?

Sich in mehreren Studios umzusehen. Gleich zu Beginn wenn möglich hochwertige Ausrüstung anzuschaffen. Viel Austausch mit anderen Fotografen haben. Projekte gezielt verfolgen.


Dirk Wetzel, wie stellt sich das Photoservice-Team Art Basel zusammen und seit wann sind Sie tätig?

Nach der ersten Stockwerksdokumentation im 2011 lernte ich Andreas Zimmermann eher zufällig bei der Arbeit kennen. Er dokumentierte das 2.1, ich das Stockwerk 2.0.

Bis zum Jahr 2013, der Gründung des Fotografen-Teams der Art Basel verloren wir uns allerdings wieder aus den Augen. Zur Überraschung Aller wurden wir dann, nach einem Bewerbungsprozess seitens der Art, in ein Team zusammen „gewürfelt“. Hinzu kam Peter Hauck.

Seither übernimmt das Fotografen-Team die Stockwerks- und Infrastruktur-Dokumentation und betreut die Anfragen der Galerien im Bereich der Installations- und Reproduktionsfotografie.


Auf welchem Gebiet arbeiten Sie und warum?

Natürlich gehören die Art Basel Wochen mit ihrer Vor- und Nachbereitung zum absoluten Highlight im Jahr. Bei meinen Aufträgen für die Presse fotografiere ich täglich in vielen Teilbereichen. Dazu kommen Aufträge in der Architektur und Kommunikation.


Benötigt man für diese Art von Fotografie ein spezielles Equipment?

Sicher ist ein fundierter „Workflow“ das wichtigste Handwerkszeug für jeden Fotografen. Also vom Herzstück, der Kamera, über die Bildbearbeitungsprogramme hin zum Bildschirm.

Was inspiriert Sie?

Reisen und Menschen in anderen Kulturen. Die Langzeitreportagen für verschiedene NGO- und Wohltätigkeitsorganisationen in Vietnam, Burma und den Philippinen sind immer noch Highlights in meinem Portfolio.


Gibt es erwähnenswerte Höhepunkte / Herausforderungen in Ihrer Karriere?

Meine erste Ausstellung „About Winning And Losing“ über MMA und Cage Fights.


Nennen Sie uns eine Sache, die Ihnen sehr geholfen hätte, hätten Sie davon schon am Anfang Ihrer Karriere gewusst?

Es ist nicht nur wichtig was man weiss, sondern wen man kennt.


Warum haben Sie sich für einen EIZO Monitor entschieden?

Bei der Art 2014 wurden wir das erste Mal mit EIZO Monitoren ausgestattet. Das hat mir die eklatanten Schwächen meines alten Monitors aufgezeigt. Seither verwende ich auch EIZO Monitore.


Welchen Rat würden Sie einem Fotografen geben, der am Anfang seiner Laufbahn steht?

Eine fundierte Ausbildung ist das Handwerkszeug für eine kreative Umsetzung von Projekten.