Fotoservice-Team – Art Basel


Jeden Sommer steht Basel während rund 4 Tagen im Zeichen der Kunst.

Die Art Basel zeigt Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts und gilt unangefochten als wichtigste Weltmesse des internationalen Kunstmarktes. Über 290 sorgfältig ausgewählte Aussteller der weltweit bedeutendsten Galerien aus 35 Ländern machen die Messe zum wichtigsten Museum auf Zeit. Aus aller Welt treffen sich in diesen Tagen Kunstsammler, Künstler und viel Prominenz aus der Kulturszene in Basel. Die Kunstmesse findet bereits seit dem Jahr 1970 statt. Mittlerweile notiert sie stolze 95'000 Besucher.

Neben den Foto-Dokumentationen für die Messeleitung werden einzelne Kunstwerke für  die Galeristen fotografiert.

Das Fotoservice-Team mit Andreas Zimmermann, Sabrina Stäubli und Peter Hauck ist während der Ausstellung darum besorgt, diese wertvollen Kunstgegenstände für Galeristen und das Archiv ins richtige Licht zu rücken. Seit rund sechs Jahren setzt das Fotografentrio auf EIZO-ColorEdge-Monitore. Farbechte Bilder dieser fototechnisch zum Teil sehr anspruchsvollen Kunstgegenstände sind ein Muss – für Galeristen sowie für das Archiv.
 

Andreas Zimmermann vom Fotoservice-Team erklärt, was die Arbeit für die Art Basel beinhaltet:

Was macht das Fotoservice-Team an der Art Basel genau?

Wir fotografieren auf Wunsch der Galeristen ihre Stände, die ausgestellten Werke und machen Reproduktionen von Bildern im Fotostudio. Die Galerien benötigen diese Fotos einerseits gleich an der Art selber, etwa von einzelnen Werken für ihre Kunden, aber auch für ihre Jahrbücher und ihr Archiv.

Als zweite Aufgabe machen wir im Auftrag der Art Basel die Dokumentation über die Messe selber. Dazu fotografieren wir die Stände und ihre Anordnung. Damit haben wir für das nächste Jahr Referenzbilder, wie alles ausgesehen hat, wo was platziert war, wie gross die Stände der einzelnen Galerien waren.

Wie ist euer Team organisiert?

Das Fotoservice-Team besteht aus zwei freischaffenden Fotografen und einer Fotografin sowie unserer Kommunikationsfachfrau, die als Drehscheibe fungiert und als Anlaufstelle für alle Anfragen der Galerien. Unterstützt werden wir von weiteren freischaffenden Fotografen und Praktikanten. Während der Art Basel sind wir voll eingespannt und mit nichts anderem beschäftigt, und das geht schon ein paar Tage vor dem offiziellen Ausstellungsbeginn los.

Hat sich eure Arbeit in den letzten 6 Jahren verändert?

Jedes Jahr machen mehr und mehr Galeristen von unseren Dienstleistungen Gebrauch. Zusätzlich gibt es Aufträge und Projekte für die Ausstellungen im Umfeld der Art. Dadurch sind unsere Aufträge auch jedes Jahr wieder anders – was jeweils eine weitere spannende Dimension in unsere Arbeit bringt.

Was trägt ein EIZO-Monitor zu eurer Arbeit bei?

Meiner Meinung nach ist EIZO aus der professionellen Fotografie nicht mehr wegzudenken. Denn nicht nur der Fotograf muss ein Profi sein, auch das Equipment muss höchsten Ansprüchen genügen.

Mit einem EIZO ColorEdge-Monitor ist immer ein perfektes Farbmanagement gewährleistet. Der Monitor bietet ein neutrales Weiss und extrem feine Farbabstufungen. Für Reproduktionen im Kunstbereich ist das äusserst wichtig. Denn Galeristen sind sehr anspruchsvoll. Sie kennen ihre Werke bestens und wollen sie so originalgetreu wie möglich reproduziert haben. Mit EIZO Monitoren haben wir diese Sicherheit und die Galeristen wissen, dass sie uns vertrauen können.

Das Fotoservice-Team stellt sich vor
 

Andreas Zimmermann

www.andreaszimmermann.ch


Andreas Zimmermann, wie stellt sich das Photoservice-Team Art Basel zusammen und seit wann sind Sie tätig?

Das Fotoservice-Team setzt sich aus den Fotografen Peter Hauck, Sabrina Stäubli und mir zusammen. Um die Koordination der Aufträge und die Kommunikation kümmert sich Sandra Amport. In diesem Team arbeiten wir nun schon seit dem Jahr 2013 für die Art Basel.

Warum sind Sie Fotograf geworden?

Für mich war schon seit jungen Jahren klar, dass ich mich beruflich gerne im kreativ-gestalterischen Bereich bewegen würde. Die Fotografie begann mich besonders in der Grundausbildung der Gestaltungsschule Luzern zu faszinieren.

Was inspiriert Sie?

Meistens der Moment und das Unvorhersehbare.

Auf welche Auszeichnungen sind Sie ganz besonders stolz?

Ich gehörte zu den Nominierten in der Rubrik „Werbung“ des Swiss Photo Awards 2010.

Nennen Sie uns eine Sache, die Ihnen sehr geholfen hätte, hätten Sie davon schon am Anfang Ihrer Karriere gewusst?

Schwierige Frage – im Gegenteil, es war gut gewisse Dinge, die die Selbständigkeit mit sich bringt, nicht bereits zu kennen.

Inwieweit ist Color Management wichtig für Ihre Arbeit?

Das Color Management ist für meine Arbeit und meinen digitalen Workflow sehr wichtig. Besonders wichtig ist es bei allen Aufträgen während der Art Basel, da ein höchstes Mass an Professionalität und Farb- wie auch Kontrastverbindlichkeit erwartet wird.

Warum haben Sie sich für einen EIZO Monitor entschieden?

EIZO ist in diesem Bereich für mich das Mass aller Dinge. Für mich als Profi ist die RAW-Bildkonvertierung neben der Aufnahme von grosser Wichtigkeit. Der EIZO Monitor bildet sozusagen die Brücke zwischen dem „latenten“ RAW-File und dem digital-sichtbaren End-Bild.

Was mögen Sie am EIZO Monitor besonders? Inwiefern ist er wichtig für Ihre Arbeit?

Auf die hardwarekalibrierbaren Monitore möchte ich nicht mehr verzichten müssen. Die Farbverbindlichkeit, die grosse Farbraumabdeckung und die stabile Bildhelligkeit zeichnen die Monitore unter anderem weiter aus.


Peter Hauck, warum sind Sie Fotograf geworden?

Eigentlich wollte ich Kameramann werden, musste aber dafür erst den Fotografenberuf erlernen. Den Kameramann erlerne ich zurzeit autodidaktisch.

Auf welchem Gebiet arbeiten Sie und warum?

Ich bin viel in der Event-Fotografie tätig, arbeite gerne mit Menschen. Das nächste Highlight ist das Tennis-Turnier Swiss Indoors. Dort fotografiere ich für den Veranstalter. Reportage und Architekturfotografie gehören auch dazu.

In letzter Zeit haben sich auch Zeitrafferfilme zu meinem Aufgabengebiet dazugesellt.

Benötigt man für diese Art von Fotografie ein spezielles Equipment?

Ich bin mit Nikon ausgerüstet und damit gut aufgestellt.

Welches Ihrer Werke ist Ihr Favorit und wieso?

Die Studioarbeit über eine kleine Sammlung antiker Tier-Miniaturen. Ich musste das Set und die Einstellungen erst erarbeiten und alles austesten.

Gibt es erwähnenswerte Höhepunkte / Herausforderungen in Ihrer Karriere?

Die 6 wöchige Assistenz-Zeit bei einer Produktion in Kairo für einen Ausstellungskatalog über die Schätze von Tutanchamun, die dann in Basel ausgestellt wurden.

Inwieweit ist Color Management wichtig für Ihre Arbeit?

Die genaue Darstellung des Bildes. Ich arbeite schon mehrere Jahre damit und besitze insgesamt 3 EIZO Monitore.

Was ist Ihr Motto?

Um klar zu sehen reicht oft ein Wechsel der Blickrichtung.

Welchen Rat würden Sie einem Fotografen geben, der am Anfang seiner Laufbahn steht?

Sich in mehreren Studios umzusehen. Gleich zu Beginn wenn möglich hochwertige Ausrüstung anzuschaffen. Viel Austausch mit anderen Fotografen haben. Projekte gezielt verfolgen.


Sabrina Stäubli, warum sind Sie Fotografin geworden?

Die Fotografie als Medium bietet mir die ideale Umsetzung meiner gestalterischen Wünsche. Das Spiel zwischen Räumlichkeit und Nicht-Räumlichkeit fasziniert mich immer wieder von neuem. 

Auf welchem Gebiet arbeiten Sie und warum?

Die technische Fotografie stellt immer wieder aufs neue eine spannende Herausforderung für mich dar, da die Umsetzung der Details, Oberflächen, Formen für die Bildgebung ins richtige Licht gerückt werden müssen. So fotografiere ich viel Objekte, Produkte oder Industrie. Aber auch die Porträtfotografie und die Reportagenfotografie, welche ich häufig machen darf, bieten mir diese Herausforderung, das Detail der perfekten Umsetzung anzugehen.   

Was inspiriert Sie?

Das nicht Existente mit einem Schuss Humor. Ich mag den Kontrast von der klassischen Studiofotografie zu einer Welt der Fotografie, die so gar nicht existiert. Bilder mittels Programmen zu erschaffen, die zusammengesetzt sind, kreiert sind, montiert sind, erlaubt es mir, Situationen zu zeigen, die ich mit der normalen Fotografie nie realisieren könnte. 

Gibt es erwähnenswerte Höhepunkte / Herausforderungen in Ihrer Karriere?

Im Mai 2019 wird mein eigenes erstes Portfolio in Buchform mit 88 Seiten erscheinen. 

Nennen Sie uns eine Sache, die Ihnen sehr geholfen hätte, hätten Sie davon schon am Anfang Ihrer Karriere gewusst?

Bescheidenheit ist in der Selbstständigkeit keine Tugend.   

Warum haben Sie sich für einen EIZO Monitor entschieden?

Weil es Zeit war für einen farbverbindlichen Monitor. Und er kalibriert sich immer wieder selbst.

Was mögen Sie am EIZO Monitor besonders? Inwiefern ist er wichtig für Ihre Arbeit?

Er entspannt mich. Zu wissen, dass ich mit den richtigen Einstellungen auf alles im Druck vorbereitet sein werde, erleichtert einem das Arbeiten ungemein. Am Bildschirm tatsächlich zu sehen was nachher dabei rauskommt, bedeutet für mich ein optimierter Workflow.

Welchen Rat würden Sie einem Fotografen geben, der am Anfang seiner Laufbahn steht?

Unterschätze niemals die Fotografie, sei mutig und eine gute Planung ist die halbe Miete.