ColorEdge Referenz

Jan Wischermann

Unsichtbare Perfektion: Wie High End Retouch Artist Jan Wischermann Bilder zum Sprechen bringt

20240724_TUSH_55_SK_LIVE_T-TM55_0015-24_07_LOOK_099_v03.jpg

Ein gutes Bild muss in sich „stimmig“ sein. Denn auch Laien haben ein sensibles Gespür, ob ein Bild „passt“ oder nicht, auch wenn sie das oft gar nicht begründen können. Für Jan Wischermann, High End Retouch Artist mit Schwerpunkt Hair & Beauty, liegt die Erklärung im Zusammenspiel von Luminanz (Licht und Schatten), Farben und Sättigung. Seine Arbeit beginnt dort, wo Fotografie und Produktion an physische, zeitliche oder logistische Grenzen stossen. Und sie endet erst, wenn eine visuelle Geschichte ausgewogen erzählt ist: kurz gesagt, dass nichts im Bild mehr „stört“. „Wir sind wie Ninjas. Wenn niemand merkt, dass wir da waren und wir keine Spuren hinterlassen, haben wir alles richtig gemacht“, erklärt Wischermann den Kern seiner Arbeit.

Vom Art Director zum Spezialisten für Haare

Wischermanns Weg ist unorthodox und damit typisch für eine Branche, die sich ständig neu erfindet und weiterentwickelt. Nach Stationen als Mediengestalter und Art Director machte er sich 2009 selbstständig und gründet mehrere Agenturen. Früh suchte er Mentor:innen, baute sein Retusche-Wissen immer weiter aus und legte seinen Fokus zunehmend auf die Haar-Retusche. Heute ist Wischermann ein gefragter Experte auf dessen Arbeit zahlreiche Marken und Fotografen vertrauen.

Curated_Lab_Screenshot_150dpi.png

Wissensaustausch als Karriereprinzip – die Geburt von „The Curated Lab“

Über viele Jahre ist Jan Wischermanns Expertise im engen Austausch mit international führenden Fotograf:innen, Retoucher:innen und Kreativdirektor:innen gewachsen. Dabei wurde eines klar: Wer auf höchstem Niveau arbeiten will, braucht nicht nur Talent – sondern auch Zugang. Gemeinsam mit dem international renommierten Fotografen Per Appelgren gründete er deshalb Anfang 2026 The Curated Lab – die International Growth Platform for High-End Creatives. The Curated Lab richtet sich an ambitionierte Fotograf:innen, Retoucher:innen und visuelle Kreative, die international arbeiten oder dorthin wachsen wollen.

Im Zentrum stehen kuratierte Live-Formate mit Jan Wischermann, Per Appelgren und ausgewählten Gästen aus der internationalen Kreativindustrie: Agency Producer, Editors-in-Chief renommierter Magazine, Foto-Repräsentanten, Creative Directors, Industrie-Experten und weitere Entscheidungsträger. Die „Lab Family“ erhält dadurch direkten Zugang zu Perspektiven und Entscheidern, die sonst nur über langjährig gewachsene Netzwerke erreichbar sind. Mitglieder können Fragen stellen, Prozesse verstehen, Erwartungshaltungen von Agenturen und Marken kennenlernen – und erhalten damit Einblicke, die weit über technische Tutorials hinausgehen.

Neben realen Licht-Setups aus internationalen Kampagnen, originalen Capture-One-Styles und High-End-Retusche-Workflows steht vor allem eines im Mittelpunkt: strategisches Wachstum. „International erfolgreich zu sein bedeutet nicht nur, gute Bilder zu machen. Es bedeutet, Produktionsrealitäten zu verstehen, Erwartungshaltungen zu kennen und auf höchstem Niveau zu liefern“ erklärt Wischermann. The Curated Lab ist deshalb kein Content-Archiv, sondern ein wachsendes Ökosystem für Kreative, die ihr Niveau messbar anheben und ihre Karriere gezielt international ausrichten wollen.

Photo: Per Appelgren, Retouch Artist: Jan Wischermann, Client: Kerastase, 
Talent: Riccardo Simonetti, Magazine: Vogue Germany

Warum Retusche mehr ist als Fehlerkorrektur

Kaum ein Werbebild entsteht mit einem Druck auf den Auslöser. Die meisten Bilder werden aufwändig retuschiert. Viele Bilder sind sogar eher als Composing zu verstehen, bei denen unterschiedliche Elemente zusammenkommen, Models in eine andere Umgebung integriert, Perspektiven angepasst und in eine stimmige Gesamtsituation gebracht werden müssen.

Für Wischermann ist Retusche kein Reparaturbetrieb, sondern Gestaltungsdisziplin: „Retusche war für mich nie dafür da, Fehler zu beheben, sondern das aus dem Bild rauszuholen, was mit Fotografie – oder auch mit AI – nicht direkt einzufangen war.“ Sein Werkzeugkasten ist dabei visuell-psychologisch gedacht: Blickführung, Kontraste, Farbharmonien, bewusste Dämpfung oder Akzentuierung. Entscheidender als die einzelne Technik ist jedoch das Orchestrieren vieler kleiner Entscheidungen, die eine enge Zusammenarbeit mit Fotograf:in und Art Direction erfordern. „Ein gutes Bild entsteht, wenn Profis zusammenarbeiten“, fasst er zusammen.

20240724_TUSH_55_SK_LIVE_T-TM55_0015-24_01_LOOK_078_v02.jpg


20240724_TUSH_55_SK_LIVE_T-TM55_0015-24_02_LOOK_013_v03.jpg
20240724_TUSH_55_SK_LIVE_T-TM55_0015-24_03_LOOK_101_v03.jpg
20240724_TUSH_55_SK_LIVE_T-TM55_0015-24_04_LOOK_016_v02.jpg
20240724_TUSH_55_SK_LIVE_T-TM55_0015-24_06_LOOK_103_v03.jpg
20240724_TUSH_55_SK_LIVE_T-TM55_0015-24_08_LOOK_053_v03.jpg

Photo: Armin Morbach, Retouch Artist: Jan Wischermann, Client: Schwarzkopf, Magazine: TUSH Magazine

Weil Haare alles zeigen

Im Bereich Haar wird besonders sichtbar, warum Retusche unverzichtbar ist. Haare verzeihen nichts. Schon kleinste Unregelmässigkeiten in Volumen, Struktur oder Ansatz werden sofort sichtbar, besonders bei hochauflösenden Beauty- und Colorationskampagnen. 

Oft fallen Haare beim Shooting nicht exakt so, wie es die Bildidee verlangt, oder wirken nicht voll genug. Deshalb wird regelmässig mit Extensions oder Perücken gearbeitet. Gerade bei Colorationskampagnen möchten Models ihre echten Haare nicht immer dauerhaft färben. Perücken und Extensions sind hier Lösung und Herausforderung zugleich. Besonders Lace Fronts, Übergänge oder feine Netzstrukturen verraten sich vor der Kamera schnell und erfordern eine präzise und aufwändige Retusche. Genau hier kommt Jan Wischermanns langjährige Spezialisierung zum Tragen: Volumen erweitern, Längen anpassen, Texturen harmonisieren und Haarfarben exakt an Referenzen angleichen gehören seit Jahren zu seinem täglichen Handwerk.

T-GHD-0001-2562176_v03.jpg
T-GHD-0001-2563041_v02.jpg
T-GHD-0001-2563602_v02.jpg
T-GHD-0001-2563708_v04.jpg

Photo: Armin Morbach, Retouch Artist: Jan Wischermann, Client: GHD,
Model: Valentijn Dijkman, Luca Marie Lorenz, Yasmin Bal, Magazine: TUSH Magazine

Der Workflow

Kontrolle, Klarheit und Nondestruktivität

Retusche beginnt für Wischermann mit einem Gespräch mit Fotograf:in, Art Direction oder Produktion, um sich über das Ziel der Retusche und die Haltung der Marke auszutauschen. Danach erfolgt die RAW-Entwicklung, in der Regel in Capture One. Die Detailarbeit erfolgt dann in Photoshop. Alles nondestruktiv, alles reversibel. „Das Schlimmste wäre, an einen Punkt zu kommen, an dem man nicht mehr zurück kann.“ 

Für Editorials erledigt er Color-Gradings oft schon in Capture One. Bei Commercial Jobs verlagert er das Color-Grading in Photoshop, um maximale Reversibilität zu behalten. Automatisiert sind die „drumherum“-Prozesse: Aktionen für Ausgabeformate, Setups für Kontrastebenen, Bibliotheken für bestimmte Looks. Das Kerngeschäft „Sehen, Entscheiden und Feinschliff“ bleibt Handarbeit.

EIZOxJAN_150dpi.jpg

Qualitätssicherung am Monitor

Vertrauen in den Referenzblick

Das entscheidende Herzstück von Wischermanns Bildbearbeitungsworkflows bilden seine ColorEdge-Monitore. Im Büro nutzt Wischermann einen ColorEdge CG3100X. Im Home-Office und bei seinem Team stehen jeweils ColorEdge CG2700X. Absolute Präzision ist Pflicht. Alles steht und fällt mit dem verlässlichen „Referenzblick“. „Ich will mich bei meiner kreativen Arbeit nicht fragen müssen, ob das, was ich am Monitor sehe, wirklich der Bilddatei entspricht. Ich erwarte 100 Prozent von meinen Werkzeugen. Nur dann kann ich mich mit freiem Kopf voll auf die Retusche konzentrieren“ betont Wischermann. Perfekte Kalibrierung im ganzen Team, reproduzierbare Bedingungen, klare Kommunikation in Korrekturschleifen – so wird aus „gefällt“ ein belastbares „so ist es richtig“.

ColorEdge-Monitore der CG-Serie liefern genau diese Sicherheit. Zuverlässig, reproduzierbar und dauerhaft stabil ohne zusätzlichen Wartungsaufwand. Dank der integrierten Kalibrierungssensoren justieren sich die CG-ColorEdge-Monitore automatisch in festgelegten Intervallen und gewährleisten so eine dauerhaft stabile Darstellung. „Durch den riesigen Farbraum kann ich alle erdenklichen Ausgabeformate verlässlich simulieren und meinen Kunden so die perfekten Dateien für unterschiedlichste Anwendungszwecke liefern“ erklärt Wischermann. Dabei ist es egal, ob es um einen Kunstdruck, eine Verpackung, grosse Out-Of-Home-Kampagnen oder eine Webansicht handelt.

GRAPHIC01_551_8x347_2_1to10_1500dpi_v03.jpg
MAJJ02_500x150_1to10_1500dpi_v04_2.jpg
MAJJ03_350x150_1to10_1500dpi_v04_2.jpg
MAJJ05_600x150_1to10_1500dpi_v04_2.jpg
MAJJ06_600x150_1to10_1500dpi_v05_2.jpg
MAJJ10_300x300_1to10_1500dpi_v03.jpg

Photo: Moja, Retouch Artist: Jan Wischermann,
Models: Laura Sanchez, Lohana Saby, Amelie Kammel, Lobke Leemans, Kasia Maria Smulska, Lauren Versnick

Eine solche besondere Produktion ist das gemeinsame Projekt Women and Cinema des Fotografen Moja und Jan Wischermann, das seit mehreren Jahren im Rahmen der Filmfestspiele in Cannes gezeigt wird. Die Herausforderung dieses Projekts besteht darin, die Bilder so zu bearbeiten, dass sie tagsüber unbeleuchtet und nachts von hinten beleuchtet auf den Grossflächen rund um den roten Teppich am Hôtel Barrière Le Majestic gleichermassen perfekt aussehen.

Photo: Jessi Lang, Artist: Moja, Retouch Artist: Jan Wischerman
 

Durch USB-C-Konnektivität, integrierten LAN-Port und KVM-Switch ersetzen Wischermanns Monitore zudem eine komplette Dockingstation und schaffen ein flexibles Setup, das zwischen mehreren Rechnern nahtlos umschalten kann. So entsteht ein Arbeitsumfeld, das Kreativen genau das gibt, was sie brauchen: unverfälschte Realität – und die Gewissheit, dass jedes Detail stimmt.

Typische Fallstricke in der Vorproduktion
Retusche kann viel – aber sie sollte nicht ausbaden, was am Set vermeidbar wäre. Drei Klassiker begegnen Wischermann immer wieder:

  • Falsche Bildauswahl: Emotion schlägt Technik, und manchmal ist das ausgewählte Bild mit dem schönsten Gesichtsausdruck unscharf. „Wenn unscharfe Bilder kommen, ist das immer eine Challenge – aber man muss mit dem arbeiten, was man hat.“
  • Stylingnachlässigkeiten: „Machen wir in der Post“, anstatt es vor Ort zu entfernen und plötzlich sind unzählige Falten im Hemd zu glätten oder bildwichtige Bereiche in der Bewegungsunschärfe. Das lässt sich fixen, kostet aber Budget und Zeit.
  • Inkongruentes Licht für Composings: Bei der Auswahl der Elemente Hintergrund, Model, Licht und Perspektive wurde nicht darauf geachtet, dass alles zusammenpasst. Dann wird die Anpassung unnötig aufwendig.

Der schmale Grat zwischen Optimierung und Verfälschung

Technik verführt. Mindestens genauso wichtig wie das „Können“ ist deshalb für Wischermann das „Lassen“. Er hat sich deshalb eine Routine angewöhnt: „Wenn ich mit der Retusche fertig bin, nehme ich sie komplett raus und aktiviere die einzelnen Arbeitsschritte und steigere ihre Intensität. Bei der Haut erweisen sich 50–70 Prozent oft als Sweet Spot – genug, um zu veredeln, nicht genug, um zu verfremden. Oft ist weniger mehr. Gerade im Haarbereich wird gegenwärtig nicht mehr jedes Haar retuschiert. Fliegende Haare dürfen auch schon mal bleiben.“ Ein Gegengewicht zur allzu glatten KI-Ästhetik.

Vorher – Nachher

HairRetouch_JanWischermannImaging_PerAppelgren_UrbanAlchemy_motif01_before.jpg
HairRetouch_JanWischermannImaging_PerAppelgren_UrbanAlchemy_motif01_after.jpg
HairRetouch_JanWischermannImaging_PerAppelgren_UrbanAlchemy_motif02_before.jpg
HairRetouch_JanWischermannImaging_PerAppelgren_UrbanAlchemy_motif02_after.jpg

Photo: Per Appelgren, Retouch Artist: Jan Wischermann
 

Erfolgsfaktor

Frühe Beteiligung

Idealerweise ist Wischermann schon früh in den Produktionsprozess eingebunden. Am liebsten schon vor den Shootings. So kann er noch Hinweise geben, was die Postproduktion erleichtert. In der Produktion „Woman and Cinema“ ist das der Fall: die aufwendigen Shootings werden bereits in der Konzeption und Vorbereitung durch die Brille vom Fotografen und Retouch-Artist gedacht. Ziel: ein cineastisches Color-Grading, das diverse Motive zu einer konsistenten Serie verbindet.

Wo KI heute hilft – und wo sie Grenzen hat

Schon lange vor Generativer KI hat Wischermann repetitive Aufgaben automatisiert. Heute übernimmt KI vor allem das uninspirierende: Studioböden reinigen, Stative entfernen, störende Elemente „wegräumen“. „Da ist KI ein Heilsbringer“ freut sich Wischermann. Spannend wird es auch, wenn KI zur Ideensondierung dient: Frisurvarianten ausprobieren, Composing-Richtungen skizzieren – „als kreativer Buddy“, wie er sagt. Das finale Bild bleibt ein kuratiertes Ergebnis. Rechtliche Klarheit ist für ihn nicht verhandelbar – insbesondere bei kommerziellen Einsätzen, Packaging oder der Nutzung virtueller Models. Werkzeuge müssen Rechteketten sichern, Trainingsdaten transparent sein; andernfalls ist der Einsatz tabu. Allerdings ändert sich der Umgang der Kunden mit KI ständig. 

Die Verwendung KI-generierte Bildinhalte oder Hintergründe wird zunehmend oft gewünscht. Auch die Nutzung von KI-Models nimmt zu. „KI wird nicht wieder weggehen und sie verändert die Branche gerade radikal. Die grösste Schwäche der KI und gleichzeitig die grösste Stärke von Menschen ist es, kreativ zu sein, Regeln zu brechen und Neues zu schaffen“ erklärt Wischermann und fährt fort: „KI ist auf Trainingsdaten und Wahrscheinlichkeiten aufgebaut. So entsteht nichts Neues. Stattdessen wird meist Althergebrachtes reproduziert. Ich bin mir sicher, dass KI auch in Zukunft Prozesse vereinfachen oder sogar ersetzen wird. Aber menschliche Kreativität kann sie (zumindest bis jetzt) nicht ersetzen“.

Blick nach vorn

Modularer Kreativ-Workflow

Während generative KI-Modelle die Branche aufmischen, interessiert Wischermann vor allem die nächste Ebenenverschiebung: modulare, knotenbasierte Kreativ-Workflows, in denen man Bild, Video, 3D und Compositing-Schritte flexibel kombinieren und als kleine „Apps“ bereitstellen kann. Entscheidend bleibt für ihn aber ein Grundsatz: Idea first – tool second. „Ich habe aufgehört, mich in jedes neue Feature oder Tool bis ins Detail zu vertiefen. Oft gibt es nach kurzer Zeit neue Tools, die das alles noch viel besser können“ resümiert Wischermann und ergänzt: „Es geht darum, zuerst die Idee, die Vision klar zu haben – und dann das passende Tool auszuwählen.“

Fazit

Jan Wischermann steht für eine Retusche, die man nicht sieht – und die gerade deshalb wirkt. Seine Arbeiten zeigen, wie eng Handwerk, Wahrnehmungspsychologie und Markenverständnis verzahnt werden. Zwischen Perfektion und Charakter, Automatisierung, Handarbeit, Kontrolle und Vertrauen navigiert er einen Kurs, der Bilder nicht „korrigiert“, sondern vervollständigt. Oder, wie er es selbst formuliert: „Ein guter Retouch Artist orchestriert Luminanz, Farbe und Sättigung so, dass die Vision der Kreativen und Auftraggeber in ein Bild mündet, das die richtige Geschichte erzählt.“

Portrait_JanWischermann_150dpi.jpg

Jan Wischermann

Jan Wischermann ist ein High-End Retouch Artist aus Düsseldorf mit Spezialisierung auf Hair- und Beauty-Kampagnen. Mit seinem Studio Jan Wischermann Imaging arbeitet er für internationale Kunden der Hair- und Beauty-Industrie sowie für Magazine wie Vogue und TUSH und begleitet Fotograf:innen und Kreativteams bei der Umsetzung hochwertiger Kampagnen- und Editorialproduktionen. Darüber hinaus ist er Gründer von The Curated Lab, einer internationalen Growth-Plattform für Creatives aus den Bereichen Fotografie, Retouching und Art Direction mit Zugang zu kuratiertem Branchenwissen, führenden Köpfen der Kreativindustrie und einer ausgewählten Peer-Community.

Website | Instagram | LinkedIn | The Curated Lab